Differenzbesteuerung

Die Differenzbesteuerung, es werden 2% vom Gebrauchtwagenpreis zugrunde gelegt, spielt nur im Bereich des Totalschadens, nicht bei einer Reparatur eine Rolle.

Bei den meisten, vor allem älteren Gebrauchtwagen kann die Mehrwertsteuer nicht mehr ausgewiesen werden. Dies vor allem, wenn der Händler ein Gebrauchtfahrzeug von einem Privatmann angekauft hat. Der Händler muss hier nur noch seinen Gewinn, d.h. die Differenz zwischen Ankaufs- und Verkaufspreis versteuern. Natürlich lässt sich diesbezüglich kein Händler in die Karten sehen, da er dann seine Gewinnmarge offenbaren müsste und spätestens beim nächsten Geschäft mit diesem Kunden mit erheblichen Verhandlungen rechnen müsste.

Um hier Nachteile zu Lasten des Geschädigten zu vermeiden, denn nach der Gesetzesreform waren die Versuche und Argumentationen der Versicherer teilweise abenteuerlich, wendet die Rechtsprechung mittlerweile durchgängig die oben angesprochenen 2% an, die als Mehrwertsteueranteil eines Gebrauchtfahrzeuges angenommen werden.


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