Die Technik

An den grundsätzlichen Arbeitsabläufen in einer Kanzlei hat sich eigentlich in den letzten Jahrzehnten trotz neuer Technik nicht wirklich etwas geändert.

Sicherlich, im Zeitalter der Computer sind Neuerungen eingetreten. So arbeiten wir heute zum Beispiel mit Spracherkennungssystemen, wodurch die monotone Arbeit des Schreibens nach Diktat für das Vorzimmer erheblich reduziert wurde, auch wenn es nicht gänzlich entfallen ist. Auch können wir Zinsberechnungen heute schneller durchführen. Die eigentliche Arbeit ist aber geblieben. Dies gilt für den Anwalt, der sich immer noch fortbilden muss, um individuellen, qualifizierten und aktuellen Rechtsrat zu erteilen genau so, wie für die Mitarbeiterinnen, denn die von diesen früher verwandten Formulare wurden einfach nur durch Vorlagen im Computer ersetzt.

Trotzdem haben wir natürlich auch Vorteile durch den Einsatz der Computertechnik. So werden in meiner Kanzlei sämtliche Akten digitalisiert, was den Vorteil hat, dass von mehreren Kanzleiangehörigen gleichzeitig auf die Akten zugegriffen werden kann, ohne dass auf die Akte erst gewartet werden muss um körperlich vorzuliegen.

Das Internet eröffnet uns auch neue Möglichkeiten der Recherche und es ist sicherlich komfortabler, auf die Gesetzessammlung per „Mausklick“ zugreifen zu können, als schwere Gesetzestexte zu wälzen.

Umgekehrt ist das Arbeitsleben durch die Möglichkeit der E-mail aber auch hektischer geworden, auch wenn wir durch die Telefaxtechnik eine gewisse Übergangs- und Eingewöhnungszeit hatten.

Aber immer noch gilt:

Kein Computer ist in der Lage eigenständig eine Frist zu notieren oder Rechtsausführungen zu machen. Die Maschine ergänzt den Menschen, aber sie ersetzt ihn nicht und wird dies in unserem Beruf auch nicht können.


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