Scheidungsverfahren

Scheidungsverfahren betreffen nie nur die reine Ehescheidung, also die Aufhebung der Ehe als solche. Im Verbund mit dieser Beendigung der Ehe sind vielmehr eine Reihe von so genannten Folgesachen zu regeln, wobei es zwingend vorgeschriebene Folgesachen gibt (z.B.: Versorgungsausgleich), und solche, die nicht zwingend sind, sondern nur in den Verbund aufgenommen werden, wenn ein diesbezüglicher Antrag gestellt wird (z.B.: Zugewinnausgleich).

Sind minderjährige Kinder aus der Ehe hervorgegangen, ist unter Umständen über das Sorge-, Aufenthalts- und Umgangsrecht zu entscheiden.

Auch das Unterhaltsrecht ist zu berücksichtigen.

Es kann auch notwendig sein, die bisherige gemeinsame Wohnung oder einzelne Hausratsgegenstände einem Ehepartner zuzuweisen.

Die korrekte Bezeichnung in Scheidungsangelegenheiten lautet anstelle von „Kläger“ und „Beklagte“, „Antragsteller“ und „Antragsgegnerin“; § 622 Abs. 3 ZPO.

Einige allgemeine Verfahrensvoraussetzungen sind zu beachten.


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