Wesen und Wichtiges zum Inhalt des Rechtsschutzversicherungsvertrages

Grundsätzlich gilt, wie für alle Verträge, dass sie nur die Rechtsbeziehungen zwischen den Vertragsparteien regeln.

Ihre Pflichten als Versicherungsnehmer sind die pünktliche Prämienzahlung und die Obliegenheiten im Schadensfall. Die Pflicht der Versicherungsgesellschaft im Schadensfall ist es – immer vorausgesetzt, das Risiko ist versichert – Sie von sämtlichen Prozesskosten, das heißt Ihren eigenen Anwaltskosten, evtl. anfallenden Anwaltskosten des Gegners, Gerichts- und Sachverständigenkosten nebst Zeugengebühren im Innenverhältnis freizustellen.

Ist eine Selbstbeteiligung in Ihrem Vertrag vereinbart, so müssen Sie für den Rechtsstreit auch nur diesen Betrag aufbringen. Etwas anderes gilt nur in der Zwangsvollstreckung in Zivilsachen.

Auf den folgenden Seiten sollen noch kurz Ausführungen zu den Stichworten

- freier Anwaltswahl
- kein eigener Anspruch des Anwalts
- Prüfungskompetenz der Rechtschutzversicherung
- eigene Angelegenheit der Deckungsanfrage
- Wartefrist
- und keine Vergütungsvereinbarung

gemacht werden, um die häufigsten Missverständnisse in der Praxis zu vermeiden.


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