einmalige Schmerzensgeldzahlung

Die einmalige Zahlung zur Abgeltung der Schmerzensgeldansprüche eines Unfallopfers stellt sicher die häufigste Regulierung von Personenschäden dar.

Wenn die Verletzungen folgenlos abgeheilt sind, kann der Schmerzensgeldanspruch nach den bereits beschriebenen Kriterien beziffert werden. Aber beachten Sie bitte, dass bei einigen Erkrankungen Beschwerden noch einmal „aufflammen“ können, wenn der Betroffene schon von einer längst eingetretenen vollständigen Genesung ausgeht. Als Beispiel sei hier nur auf das häufig bei Auffahrunfällen zu beobachtende HWS- Schleudertrauma verwiesen. Hier wird heutzutage seitens der Ärzte eine Wartefrist von 12 Monaten empfohlen, was natürlich nicht bedeutet, dass der Anspruch unter Angabe der Verletzungen nicht bereits vorher dem Grunde nach angemeldet werden kann.

Regelmäßig ist mit der „Einmalzahlung“ eine abschließende Regulierung verbunden, sodass die Geltendmachung weiterer Ansprüche ausgeschlossen ist.

Von daher ist dieser Variante bei schweren Verletzungen mit Vorsicht zu begegnen, auch wenn das Angebot einer vermeintlich großen Summe erst einmal verlockend erscheint.

Bei Folge- oder Dauerschäden kommt die Einmalzahlung eigentlich nicht in Betracht.


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