Schmerzensgeldrente

Die Geltendmachung einer Schmerzensgeldrente ist relativ selten.

Sie wird immer zumindest neben einer Einmalzahlung gefordert und zugesprochen.

Sie kommt nur in Frage, wenn der Verletzte permanent unter (Unfall bedingten) Schmerzen leidet, oder ihm eine auf den Unfall zurückzuführende Behinderung täglich sein Gebrechen vor Augen führt, wodurch es zu psychischen Belastungen kommt.

Die dauerhafte Beeinträchtigung muss von einer gewissen Erheblichkeit sein, um den Anspruch auf eine Schmerzensgeldrente zu begründen und es muss sicher sein, dass keine Besserung mehr zu erwarten ist. Ist die Erheblichkeit der Beeinträchtigung nicht gegeben, kommt eine höhere einmalige Schmerzensgeldzahlung in Betracht.

Maßgeblich ist immer der Einzelfall. Die einschlägigen Gerichtsentscheidungen sind sehr unterschiedlich.

Wegen der nach Versicherungsrecht zu bildenden Rückstellungen versuchen die Versicherungsgesellschaften die Schmerzensgeldrente durch Abfindungsvergleiche zu vermeiden.


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