Sachschäden

Sachschaden ist der Oberbegriff für den unmittelbar entstandenen materiellen Schaden.

Bei Verkehrsunfällen gehören hierzu die Reparaturkosten und eine eventuelle Wertminderung bei reparaturwürdigen Schäden. Bei einem so genannten Totalschaden der Wiederbeschaffungswert abzüglich des Restwertes.

Auch die Mehrwertsteuer ist eine Schadensposition, allerdings nur, wenn sie nachgewiesen ist. Bei Gebrauchtfahrzeugen, bei denen die Mehrwertsteuer nicht ausgewiesen werden kann, ist von der so genannten Differenzbesteuerung auszugehen.

Der Sachschaden ist aber nicht auf den reinen Fahrzeugschaden begrenzt. Selbstverständlich gehören hierzu auch sämtliche sonstigen bei einem Unfall beschädigten Sachen. Das kann der im Kofferraum befindliche Einkauf genauso sein, wie beschädigte oder verschmutzte Kleidung, insbesondere die Schutzkleidung von Motorradfahrern. Wie deren Zeitwert zu ermitteln ist, hat das LG Duisburg ausgeurteilt.

Begrifflich gehören hierher nicht die Folge- oder Vermögensschäden und die Personenschäden, wohl aber die Bagatellschäden.


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